Siegesserie sichert Play-Off-Teilnahme

Veröffentlicht am Montag, 05. März 2018

- Rückblick auf die Herzöge-Hauptrunde


Nach einem Jahr Pause haben es die MTV Herzöge wieder in die Play-Offs der ProB geschafft, wo sie als Hauptrundensechster der Nord-Gruppe in der ersten Runde auf die Dragons Rhöndorf (3. ProB Süd) treffen. Hauptgrund dafür war vor allem ein bemerkenswerter Run zum Ende des letzten Jahres, als die Mannschaft von Steven Esterkamp sechs Spiele in Folge für sich entscheiden konnte.

Bemerkenswert daran war vor allem, dass Ward & Co. bei weitem nicht bei allen Spielen in Bestbesetzung antreten konnten. Nahezu der halbe Kader fiel mit Verletzungen - zum Teil langfristig - aus. Dazu kam die Doppelbelastung der Spieler, die auch für die Basketball Löwen Braunschweig auflaufen. Vor allem Lars Lagerpusch und Tom Alte kamen auf nennenswerte Einsatzzeiten in der easyCredit Basketball Bundesliga und standen entsprechend häufig nicht für Training und Spiele der Herzöge zur Verfügung. Bezeichnend, dass Steven Esterkamp erst am letzten Hauptrundenspieltag zum ersten Mal wirklich alle Spieler einsetzen konnte.

Einen entsprechend großen Anteil am Erfolg hat deshalb die herzögliche „Stammbesetzung“. Neben Allzweckwaffe Demetrius Ward sind hier gleich mehrere Spieler zu nennen. Zum Beispiel Constantin Ebert, der in seinem zweiten Herzögejahr mit 13,7 Punkten pro Spiel zum zweitbesten Scorer nach Ward avancierte und dazu durchschnittlich noch starke 5 Korbvorlagen verteilt. Aber auch der zweite US-Amerikaner im Team spielte eine mehr als solide Saison. 12,6 Punkte und 5,7 Rebounds markierte Tarique Thompson pro Partie und stellte sich dabei stets in den Dienst der Mannschaft.

Insgesamt punkten mit Ward, Ebert, Thompson, Lagerpusch, Alte und Figge gleich sechs Spieler zweistellig im Schnitt, was unterstreicht, wie breit aufgestellt die Herzöge in Bestbesetzung sind. Nicht zu vergessen Ole Angerstein. Der in der Jugend der SG Braunschweig im wahrsten Sinn des Wortes groß gewordene 2,07m-Center stieß zum Jahreswechsel zur Mannschaft und war von Anfang an eine Verstärkung, die noch weitaus größer ist, als es seine Statistiken (7,3 Pkt / 4,7 Reb) ausdrücken können. Gleich in seinem ersten ProB-Jahr profilieren konnte sich Elias Güldenhaupt. Der Wolfenbütteler Forward war neben Ebert, Thompson und Ward der einzige Herzog, der in allen 22 Hauptrundenbegegnungen zum Einsatz kam, steuerte in durchschnittlich knapp 17 Spielminuten über vier Punkte pro Partie bei und überzeugte darüber hinaus stets mit vorbildlichem Einsatz.

Mit 13 Siegen in der Hauptrunde qualifizierten sich die Esterkamp-Jungs letztlich souverän für die Play-Offs und liegen somit nur einen Sieg hinter dem Tabellendritten Rostock, den man – genau wie Hauptrundenmeister Quakenbrück – zweimal schlagen konnte. Im Gegensatz zu diesen „Lieblingsgegnern“ scheinen Schalke, Bochum und vor allem Bernau den Oker-Korbjägern nicht zu liegen, gegen sie gab es jeweils zwei – zum Teil mehr als deutliche – Schlappen.

Nicolas Grundmann, Bundesligabeauftragter der Herzöge: „Mit dem Erreichen der Play-Offs haben wir unser Ziel erreicht und pünktlich zum Saisonhöhepunkt sind alle Spieler fit. Ich glaube unsere Fans können sich auf spannende Play-Off-Spiele freuen, da ist denke ich einiges möglich.“

Foto: Olaf Hahn / www.7mfoto.de

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