Ward trifft ins Cuxhavener Herz

Veröffentlicht am Sonntag, 18. Februar 2018

- MTV Herzöge siegen in letzter Sekunde


Einen hartumkämpften 79:77-Sieg brachten die Herzöge von ihrem Auswärtstrip zu den Cuxhaven Baskets mit zurück in die Lessingstadt. Mit der Schlusssirene traf Demetrius Ward den entscheidenden Korbleger.

Zuvor hatten sich beide Mannschaften einen ausgeglichenen Schlagabtausch geliefert. Die ohne Lars Lagerpusch und Luis Figge an die Nordsee gereisten Herzöge konnten dabei nach ausgeglichenem ersten Viertel (19:20) dank eines 8:0-Laufs die größte Führung des gesamten Spiels für sich beanspruchen (38:26, 18. Spielminute). Bis zur Halbzeit konnte diese – auch den an diesem Tag nicht zu stoppenden Moritz Hübner (27 Punkte, 7 Rebounds) – durch die Baskets jedoch zumindest schon wieder auf vier Zähler halbiert werden (37:41).

Nach der Pause blieb das Esterkamp-Team zwar zunächst meist in Front, konnte sich jedoch zu keinem Zeitpunkt absetzen. Vor den letzten zehn Minuten betrug der Herzöge-Vorsprung nur noch ein mageres Pünktchen (60:61). Knapp sechs Minuten vor Schluss konnten die Gastgeber mit fünf Punkten ihren größten Vorsprung verzeichnen (70:65), doch einmal mehr steckten die MTV Herzöge nicht auf. Ein Korbleger des starken Tarique Thompson brachte das 67:70, anschließend blieb das Spiel bis zum Schluss auf Messers Schneide.

21 Sekunden vor der Schlusssirene traf Hübner zum 77:77. Nach einer Auszeit legten die Herzöge Ball und Glück in die Hände von Demetrius Ward. Und der Warrior enttäuschte nicht. Nachdem er bis wenige Sekunden vor Spielende abgewartet hatte, zog er in unnachahmlicher Manier zum Korb und sorgte mit seinem Treffer für großen Jubel bei Mitspielern und mitgereisten Fans.

Für die MTV herzöge spielten in Cuxhaven: Thompson 18 (8 Rebounds, 3 Assists), Ebert 15 (3 A), Ward 15 (6 R, 6 A), Angerstein 9, Alte 7 (5 R), Bilski 6, Güldenhaupt 5, Mpacko 4, Pöschel.

Bei Cuxhaven punkteten außer Hübner (27) auch Roberson 14), Hundt (13) und Smith (11) zweistellig.

Komplette Statistik

Mit dem Sieg steht fest, dass die Herzöge die Hauptrunde mindestens auf Platz sechs beenden werden. Sollte Lok Bernau am kommenden Samstag zuhause gegen Spitzenreiter Schalke verlieren und die MTV Herzöge ihr Heimspiel gegen Wedel gewinnen, würden sie sogar noch auf Rang Fünf klettern.

Foto: Olaf Hahn / www.7mfoto.de

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