Herzöge furios: Krimi-Sieg gegen Rostock

Veröffentlicht am Freitag, 01. Dezember 2017

- 81:76-Erfolg / Consti Ebert Topscorer


Der Wahnsinn geht weiter! Die MTV Herzöge Wolfenbüttel gewinnen das fünfte Spiel in Folge – gegen die Rostock Seawolves hieß es am Ende 81:76, beste Punktesammler waren Consti Ebert (20) und Demetrius Ward (19).

Der Start in die Partie gegen den punktgleichen Tabellennachbarn gelang, ein Dreier von Consti Ebert brachte die schnelle 5:0-Führung für die MTV Herzöge. Dann jedoch fanden die Rostocker besser ins Spiel. Mit einer aggressiven Ganzfeldverteidigung nahmen sie Schwung aus dem Wolfenbütteler Angriff und fanden selbst ein ums andere Mal Lücken in der Defense der Gastgeber - eine 17:12-Führung nach neun Spielminuten war die Folge. In die erste Viertelpause ging es für die Herzöge mit einem 16:21-Rückstand, Gästeforward Borekambi hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zehn Zähler auf seinem Konto.

Im zweiten Abschnitt wurden es zum Glück nur zwei mehr. Zudem agierten die Herzöge jetzt offensiv wieder sicherer und konnten mit einem 8:0-Lauf kurz nach Viertelbeginn die Führung zurückerobern (24:23). Diese hielt bis zum Viertelende, unmittelbar vor der Sirene verwertete der starke Tom Alte ein Ebert-Anspiel aus der Luft zum 40:36-Halbzeitvorsprung.

Nach der Pause waren die Lessingstädter dann endgültig am Drücker. Bis auf 13 Zähler enteilten sie den favorisierten Gästen (55:42, 26.). Doch die steckten nicht auf und kamen nach einer Auszeit aggressiv zurück. Bis zum Viertelende konnten sie verkürzen, in den Schlussabschnitt ging es für die Herzöge „nur noch“ mit einer 59:51-Führung. Für das Highlight des dritten Viertels sorgte Ole Angerstein mit einem Hammerblock gegen den vermeintlich allein auf den Herzögekorb zulaufenden Gäste-Topscorer Bill Borekambi.

Im letzten Viertel nahmen die Herzöge ihre Fans dann mit auf eine Achterbahnfahrt. Gerade einmal eineinhalb Minuten nach Beginn betrug der Vorsprung nur noch drei Punkte (59:56). Aber nochmals gelang die Befreiung und drei Minuten vor Schluss schien die Partie beim 70:61 bereits entschieden. Weit gefehlt. Ein 6:0-Run der Gäste brachte sie erneut in Schlagdistanz und auch ein Angerstein-Dunk zum 72:67 war noch nicht genug, denn ein Korbleger mit verwandeltem Bonusfreiwurf durch den ansonsten eher unglücklich agierenden Brandon Lockhart führte zum 72:70. Die letzte Minute war dann „Warrior-time“ – Demetrius Ward führte sein Team mit fünf Freiwurftreffern bei sechs Versuchen und einem Assist für einen weiteren Dunk durch Ole Angerstein zum vielumjubelten Sieg. Mit 19 Punkte, 12 Rebounds und 8 Assists verfehlte Ward nur knapp ein sogenanntes „Triple-Double“.

Durch den Erfolg sichern sich die Herzöge vorerst mindestens den fünften Tabellenplatz. Bereits am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel an. Um 17:00 Uhr geht es gegen den RSV Eintracht.

Dies leider vermutlich ohne Sam Mpacko. Der gerade erst genesene Flügelspieler – vergangene Woche in Wedel Topscorer mit 18 Zähler und auch heute mit einem guten Spiel – knickte in der 29. Minute um und konnte aufgrund eines stark geschwollenen Sprunggelenks nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Für die MTV Herzöge spielten: Alte 12 (9 Rebounds), Angerstein 6, Ebert 20 (6 Assists), Güldenhaupt 3, Lagerpusch 6 (7 R), Mpacko 7, Thompson 8 (3 Steals), Ward 19 (12 R, 8 A).

Bei Rostock trafen Borekambi (24) und Cardenas (13) am besten.

Komplette Statistik

Foto: Olaf Hahn / www.7mfoto.de

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