Herzöge wollen weiter siegen

Veröffentlicht am Mittwoch, 22. November 2017

- Esterkamp-Team tritt am Sonntag in Wedel an


Es sind gute Wochen für die MTV Herzöge Wolfenbüttel. Trotz erheblicher Verletzungssorgen kann das Team um Demetrius Ward auf drei Siege in Folge zurückblicken und reist am kommenden Sonntag als Tabellensiebter erstmals von einem Play-Off-Platz zum Auswärtsspiel ins schleswig-holsteinische Wedel.

Für Trainer Steven Esterkamp bedeutet das jedoch wenig: „Darum kümmere ich mich überhaupt nicht. Das einzig Wichtige ist, wo wir am Ende der Saison stehen. Bis dahin haben wir noch 12 Spiele, die wir dafür nutzen wollen, die Hauptrunde bestmöglich abzuschließen.“

Das dürfte natürlich auch das Ziel des SC Rist Wedel sein, in den letzten Wochen läuft es dort jedoch überhaupt nicht rund. Mit einem Auswärtssieg in Quakenbrück und drei Siegen aus den ersten vier Spielen war die Mannschaft von Trainer Felix Banobre ausgezeichnet in die Saison gestartet, mit den Dragons, Bernau und Rostock konnten sogar drei Top-Favoriten geschlagen werden. Dann jedoch geriet der Risters-Motor gehörig ins Stottern, der letzte Sieg datiert noch aus dem Oktober. Die letzten beiden Heimspiele verlor man jeweils mit zwei Zählern gegen Essen (78:80) und Itzehoe (72:74), am vergangenen Wochenende hatte man in Bochum mit 82:88 das Nachsehen.

So empfängt die Talentschmiede vor den Toren Hamburgs die Herzöge mit einem Sieg Rückstand als Tabellenzehnter. Auffälligster Akteur im grün-gelben Dress ist bislang Aufbauspieler Nino Celebic. Der serbische 1,90m-Mann kommt durchschnittlich auf 19 Punkte und 4,4 Assists und erzielte seinen Bestwert am letzten Spieltag als er gegen Bochum auf satte 32 Zähler kam. Bestens bekannt bei den Herzögen ist der litauische Centerhüne Aurimas Adomaitis. Der 30-jährige Routinier markiert 12,9 Punkte und 8,2 Rebounds pro Partie. Mit Vince Kittmann, der genau wie Mario Blessing und Steffen Kiese in der Vergangenheit schon für die Hamburg Towers in der ProA aktiv war, kratzt ein weiterer Akteur an der Zehn-Punkte-Marke (9,7).

Gut für die Herzöge: Da die Basketball Löwen am Wochenende spielfrei sind, sollten alle einsatzfähigen Doppellizenzspieler mit an Bord sein. So oder so können sich die mitreisenden Herzöge-Fans auf ein enges Spiel einstellen. Die Rister werden alles geben, um endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern und Anschluss an das Mittelfeld halten zu können, zudem endete ein Vergleich beider Teams in der Saisonvorbereitung unentschieden.

Interessante Randnotiz: Der SC Rist dürfte das einzige Team der ProB Nord sein, das ohne US-Amerikaner antritt. Neben Celebic und Adomaitis vertraut man im Norden mit Damian Cortes Rey aus Spanien auf einen dritten Europäer, der jedoch aktuell an einem Handbruch laboriert.

Hinweis: Das Spiel kann nicht nur im Liveticker verfolgt werden. Der SC Rist Wedel bietet mit Spielbeginn um 17:00 Uhr über sportdeutschland.tv einen Livestream aus der Steinberghalle an.

Foto: Olaf hahn / www.7mfoto.de

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