MTV Herzöge siegen souverän

Veröffentlicht am Samstag, 18. Februar 2017

- 97:77-Erfolg gegen Verfolger RSV Eintracht Basketball


Nach zuletzt mehreren Lindenhallen-Krimis schonten die MTV Herzöge Wolfenbüttel am Samstagabend die Nerven ihrer Fans. Gegen den RSV Stahnsdorf gelang ein ungefährdeter 97:77-Erfolg und damit der fünfte Sieg im fünften Heimspiel 2017.

Verzichten mussten die MTV Herzöge in dieser Partie neben Samuel Mpacko verletzungsbedingt auch auf Niklas Bilski, dafür zählte Lars Lagerpusch wieder zum Aufgebot. In der Besetzung Ebert, Mahfouz, Ward, Kelley und Alte starteten die Gastgeber stark in die Partie, setzten sich vor allem dank aggressiver Verteidigungsarbeit über 6:0 auf 13:4 (5. Spielminute) ab und zwangen Gästetrainer Thomas Roijakkers zu einer ersten Auszeit. Diese zeigte prompt Wirkung, der RSV fand vor allem offensiv besser ins Spiel. Zum Ende des ersten Viertels leuchtete eine 23:16-Führung von der Anzeigetafel.

Im zweiten Viertel dann ein Duell auf Augenhöhe. Dabei machten vor allem zwei RSVer den Herzögen das Leben schwer: Antoine Myers zog mehrfach mit viel Dynamik zum Korb, dort wühlte Joshua Smith und war zum Teil auch von mehreren Verteidigern nicht zu stoppen. Starke 14 Punkte hatte der kräftige 2,06m-Mann zur Halbzeit bereits auf dem Konto. Außerdem auffällig: Die Herzöge gestatteten den Gästen bis zur Pause ganze zehn Offensivrebounds. In die Halbzeitpause ging es mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung (46:41), nicht zuletzt, weil Ward & Co. sich von der Freiwurflinie sicher präsentierten (18/19 in den ersten beiden Vierteln).

Nach der Pause gaben die MTV Herzöge wieder deutlicher den Ton an. Unnötige Ballverluste nach Ballgewinnen verhinderten jedoch, dass sie dadurch noch deutlicher Kapital schlagen konnten. Auch die Freiwurfquote ließ nun etwas nach. Dennoch stand nach einem „And-One“ durch Luis Figge in der 19. Spielminute die erste zweistellige Führung für die Herzöge zu Buche (65:53). Das hatte ansteckende Wirkung: Bis zum Viertelende bauten die Gastgeber ihren Vorsprung auf 71:53 aus.

Im Schlussabschnitt ließen sich die Herzöge die Butter dann nicht mehr vom Brot nehmen. In der Defensive gelang es wie schon im dritten Viertel Joshua Smith in der Zone besser zu kontrollieren. Die daraus resultierenden Freiräume nutzten zwar dessen Mitspieler, hochprozentig trafen sie dabei jedoch nicht. So pendelte der Herzöge-Vorsprung zumeist zwischen 15 und 20 Punkten. Vor allem Consti Ebert und der stark aufspielende Noah Westerhaus (sieben Punkte in fünf Minuten) sorgten neben Demetrius Ward dafür, dass mit einem 20-Punkte-Sieg am Ende der direkte Vergleich deutlich für die Herzöge ausfällt.

Für die MTV Herzöge spielten Ward 22 (6 Rebounds, 6 Assists), Ebert 17 (8 Assists), Figge 14, Mahfouz 8 (5 R), Alte 7, Kelley 7, Pöschel 7, Westerhaus 7, Lagerpusch 4, Wessels 4 (6 Rebounds).

Beim RSV Eintracht punkteten Smith (20) und Adetokunbo (13) am besten.

Komplette Statistik

Foto: Olaf Hahn / www.7mfoto.de

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